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Job – Interview zum Beruf Online Marketing & Social Media Manager mit Marlene

Wir haben ja bereits mit diesem Beitrag hier mit unserer neuen Reihe „Job Interviews“ begonnen. Weiter geht es jetzt mit dem Beruf Online Marketing & Social Media Manager. Hier haben wir uns wieder mal selbst interviewt und Marlene zu ihrem Beruf befragt. Sie arbeitet nun schon seit ein paar Jahren in dem Bereich und kann euch ein bisschen was darüber erzählen. 

Welche Aufgaben hast du bei deiner Arbeit im Online Marketing und Social Media?

Marlene Flasch: Meine Aufgaben reichen von der Aktualisierung der Website über das Erstellen von Online Kampagnen, der Analytics Auswertungen bis eben hin zur Betreuung der Social Media Kanäle. Es ist ein sehr breites Aufgabengebiet, wodurch man eigentlich immer Abwechslung hat. 

Welche Ausbildung braucht man, um im Bereich “Online Marketing & Social Media” zu arbeiten? Was hast du für eine Ausbildung? 

Also eins vorweg: Ich habe keine Ausbildung in diesen Bereichen gemacht! Müsste ich mich jedoch nochmal für ein Studium entscheiden, würde ich auf jeden Fall ein Studium im Online bzw. Digital Marketing oder Kommunikation wählen. Ich habe einen Bachelor in Sport-, Kultur- & Eventmanagement, was jetzt nicht wirklich mit den Bereichen zu tun hat, ich konnte aber trotzdem im Bereich Marketing viel für meinen jetzigen Job mitnehmen. Wenn ihr aber in diesem Bereich arbeiten wollt und auch studieren wollt, kann ich euch ein Studium in diesem Bereich schon empfehlen. Und sonst ist es – wie ihr an meinem Beispiel seht – auch ohne spezielle Ausbildung möglich. Ich würde aber trotzdem empfehlen, viele Fortbildungen/Workshops zu dem Thema zu besuchen und sich weiterzubilden.  

Was ist das Wichtigste wenn man im Social Media Bereich arbeitet? 

Meiner Meinung nach ist es Leidenschaft. Social Media ist nicht vorbei, wenn man am Freitag das Büro verlässt, sondern begleitet dich auch in der Freizeit. Man lernt, ein Auge dafür zu haben, was für den Account interessant sein könnte, macht sich beim privaten Story schauen Notizen, macht in der Freizeit schnell ein Foto für den Account, usw. Aber natürlich sollte man sich auch noch ein bisschen auskennen, was man so macht. Es gibt viele Hintergrundinfos, Tipps & Tricks, die das ganze verbessern und auf ein professionelles Level heben. Man darf nie vergessen, dass es nicht der private Account ist, sondern ein professioneller Unternehmensaccount – diesen Fehler bemerke ich leider sehr oft. Ich bearbeite zum Beispiel auch unseren Zwoa Dahoam Account wie einen Unternehmensaccount und nicht wie meinen Privaten. Das ist ganz ganz wichtig! 

Woher nimmst du deine Ideen für Postings und Kampagnen? 

Ich überlege, was mich selbst interessieren würde und checke dann ob es für die Zielgruppe relevant ist. Meine Ideen sammle ich natürlich auch durch andere Accounts – egal ob von der selben Branche oder von einer komplett anderen. Ich suche mir hier schon oft Inspirationen und neue Denkansätze. Generell soll man aber für Ideen sehr offen sein und auch mal was Neues ausprobieren. 

Wenn wir schon bei dem Thema sind – hast du ein paar Tipps für alle die einen professionellen Social Media Account führen wollen? 

Ja hier meine “Top 3” Tipps: 

  • Plane deine Postings zu guten Zeiten ein
  • Betreibe gutes Community-Management 
  • Überlege dir, was du sagen/zeigen willst. Es soll eine Relevanz für die Zielgruppe haben. 

Was denkst du, wird der Beruf “Social Media Manager” auch in der Zukunft bestehen? 

Der Beruf ist ja relativ neu und wenn du bei uns im Pongau vor 5 Jahren gesagt hättest, du willst Social Media Manager werden, hätte man dich wahrscheinlich belächelt. Es ist leider noch immer ein sehr unterschätzter Beruf in unserer Umgebung. Ich bin aber der Meinung, dass sich das in den nächsten 1 – 3 Jahren noch extrem weiterentwickeln wird und es auf jeden Fall ein sehr interessanter Zukunftsberuf ist. Social Media ist einfach die Zukunft. Egal ob es jetzt Instagram, Facebook oder TikTok sein wird. Die Kanäle werden sich mit Sicherheit ändern aber genau das ist ja das Spannende an dem Beruf.

Habt ihr noch Fragen an Marlene? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare!

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