Draugstein Großarltal Wandern

Gipfelerlebnisse Teil 2: Draugstein

Da unser letzter Beitrag über unser Gipfelerlebnis aufs Hochgründeck so gut bei euch angekommen ist, haben wir heute wieder einen Beitrag zu diesem Thema für euch. Der heutige Wandertipp ist etwas anspruchsvoller und nur empfehlenswert, wenn man schon Wandererfahren ist. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier auch ein Muss!

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Im Juli ging es für uns auf den Draugstein im Großarltal. Den Draugstein kann man jedoch auch von Kleinarl aus über den Tappenkarsee erreichen, diese Tour sind wir aber noch nie gegangen. Wir starteten unsere Tour um 05.00 Uhr am Parkplatz Grund im Ellmautal in Großarl. Von da aus ging’s auf einem gemütlichen Weg durch den Wald und die Forststraße bis zur Filzmoosalm (Weg Nr. 57). Von da aus dann weiter am Salzburger Almenweg (Weg Nr. 57,720) über schöne Almwiesen bis zum Filzmoossattel, welcher schon auf 2.062 Höhenmeter liegt. Bis dorthin war die Wanderung eher gemütlich mit mäßigem Anstieg. Als wir beim rauf gehen schon einen tollen Blick auf den Draugstein hatten, dachten wir uns nur: Wie sollten wir dass schaffen? Der Draugstein sieht von vorne sehr massiv aus und man sieht nichts außer Gestein und Felsen. Der Wanderweg (Nr. 54a), welcher auf der hinteren Seite verläuft und beim Filzmoossattel links abzweigt, sieht aber dann um einiges machbarer aus. Die letzte 3/4 Stunde – 1 Stunde hat man dann bis zum Gipfel einen sehr starken Anstieg. Abschnittsweise ist zum Glück ein Drahtseil gespannt, welches beim Auf- und dann beim Abstieg eine sehr große Hilfe ist. Das letzte Stück ist schon eine kleine Herausforderung. Als wir dann aber beim Gipfel auf 2.359 Höhenmetern angekommen sind, waren wir mehr als glücklich. Es war 07.00 Uhr früh, wir hatten den Berg für uns alleine und eine unglaubliche Weitsicht aufgrund des wolkenlosen Himmels.

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Die Wanderung hat insgesamt einen Aufstieg von 938 Höhenmetern und ist Gesamt mit einer Zeit von 7,5 Stunden angeschrieben. Da wir relativ zügig den Gipfel erreicht haben und wahrscheinlich einfach einen guten Tag hatten, waren wir nach 4,5 Stunden wieder zurück am Parkplatz. Die Tour ist als „schwer“ eingestuft und daher wirklich nur für geübte Wanderer empfehlenswert! Das genau Höhenprofil und die Karte findet ihr hier. 

 

 

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